Ortsgemeinde Reich





Der Ort Reich liegt geographisch im mittleren Teil des Biebertals auf einer Höhe zwischen 400 und 460 Meter ü.d.M., am Laufe des Bieberbachs, der dem Tal seinen Namen gab.

Die Gemeinde Reich grenzt
  • im westlichen Teil an die Gemeinde Reckershausen und den Staatsforst Faas
  • im nördlichen Teil an die Gemeinde Wüschheim
  • östlicherseits an die Gemeinde Michelbach
  • im Süden an die Gemeinde Biebern

kurzer Einblick in die Geschichte des Ortes Reich
Der ursprüngliche Name hieß 1442 „Eich“ (erste urkundliche Erwähnung; Karte um
das Jahr 1430) und bildete unter dem Namen „Zur Eych“ 1599 mit dem Hof „Zur Huben“
eine Gemeinde. Der Name kommt vom ahd. „Eih“ die Eiche. Zur Zeit der Namensgebung
wird eine markante Eiche bei der Siedlung gestanden haben. In der Landschaft herrscht
kühlfeuchtes Höhenklima. Tonschieferböden herrschen vor.


Die Gemeinde Reich hat
  • einen dörflichen Charakter mit einem regen Vereinsleben und einem großen
    Verständnis der Bürger für gegenseitige Unterstützung und Mithilfe. Eigenleistung
    wird bei „Gemeindeprojekten“ groß, geschrieben und täglich gelebt
  • viele Acker- und Wiesenflächen die noch alle meist von ortsansässigen Landwirten
    bebaut werden. Eine Viehwirtschaft wird derzeit nur noch von wenigen Landwirten betrieben.
  • eine Gemarkungsgrößevon ca. 481 ha, davon Waldflächen ca 110 ha

Einwohner
Die Einwohnerzahl bewegt sich in den letzten Jahren zwischen 370 und 400,
wobei die magische Grenze (400) noch nie überschritten wurde.


Interessantes in Reich
Biebertalhalle
Spielplatz / Festplatz
Wegekreuze und Mariengrotte
Kriegerdenkmal


Das Ortswappen von Reich
Im schwarzen Schild, mit einem in zwei Reihen silber-rot geschachten Balken belegt.
Oben eine stilisierte goldene Eiche, unten ein rotgekrönter, gezungter und bewehrter
schreitender goldener Löwe.

Die Eiche deutet den Ortsnamen (ehemals „Zur Eych“ von ahd. eich = Eiche) Der Balken
führt das Schach des Amtes Kastellaun (Grafen von Sponheim), zu dem um 1600 sechs
der siebzehn Hausgesäße gehörten und an das ein Drittel des Zehnten abgeführt wurde.
Der Löwe deutet auf die Zugehörigkeit zur Verbandsgemeinde Simmern, die in ihrem
Wappen unter anderem auch den Löwen der Pfalzgrafen führt. Die Genehmigung zum
Führen des Wappens, wurde erteilt durch die Bezirksregierung Koblenz am 19. Mai 1981.